Die Vereinsmitglieder pflanzten einen Reformationsbaum

Diese Pflanzaktion geht auf Initiative des Thomas Meyer, Pfarrer an St. Nicolai und St. Trinitatis zurück, die mit dem Start der Lutherdekade im Jahr 2007 begonnen wurde. Außerdem hatte der Sturm Kyrill  in den Grünanlagen der Stadt erheblichen Schaden angerichtet aber die Stadt Zerbst/Anhalt konnte den großen  Schaden nicht selbst beseitigen. Unter dem Motto, Reformationsbäume zu pflanzen, rief sie die Bürger zur Mithilfe auf. Viele Bürger folgten dem Aufruf und spendeten Bäume, die dann am Stammfuß einen  Stein mit einer Platte, auf dem der Name des Spenders eingraviert ist, erhalten. Durch diese Aktion konnte der Grüngürtel um unsere Stadt schon teilweise vervollständigt werden.

Wir Mitglieder des Briefmarkenvereines waren uns sicher, dass wir der Stadt auch einen Baum spenden, aber nur welchen. Dieser Baum sollte großkronig sein, viel Sauerstoff erzeugen, Staub filtern und blühen. Wir einigten uns auf eine Winterlinde (Tilia cordata) machten aber zur Bedingung, unseren Spendenbaum selbst zu pflanzen.

Der Pflanzort wurde mit dem Grünflächenamt der Stadt Zerbst ausgesucht und festgelegt, denn es sollte auch ein besonderes Umfeld sein. So wurde ein Geschichtsträchtiger Ort für unseren Baum gefunden. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Stadtmauer, ebenfalls die Sternwarte, aber auch die Stelle, an der die Truppen von Mansfeld die Stadtmauer am 16. März 1626 überstiegen und die Stadt einnahmen. Auch der Turnvater Jahn wird in einiger Entfernung mit einem Gedenkstein geehrt und somit hat unser Baum eine sehr gute Nachbarschaft.

Nachdem der Pflanztermin für den 26.11.2012 festgelegt war,  wurde durch das Grünflächenamt der Stadt das Pflanzmaterial bestellt und an den Pflanzort transportiert. 

 

Das Werkzeug für die Pflanzung wurde von den Mitglieder mitgebracht und vereint wurde das Pflanzloch ausgehoben, dann die Pflanzpfähle gesetzt, der Baum gemeinsam in das Pflanzloch gehoben und ausgerichtet. Nun wurde das Pflanzloch wieder mit dem Erdaushub gefüllt und gefestigt und damit der Baum die Standsicherheit erhielt wurden die Pflanzpfähle mit Querlatten versehen.

 Zu guter Letzt wurde noch eine Gieswanne aus dem verbliebenen Erdreich um das Pflanzloch angelegt. Zum Schluss musste unser Baum noch reichlich Wasser bekommen,   damit er auch gut anwachsen kann und dann durfte ein Gruppenfoto natürlich nicht fehlen.

Nun hoffen wir, dass der Baum kräftig wird und sich in den nächsten Jahren zu einem großkronigen Parkbaum entwickelt

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